Schönbergturm Pfullingen

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Bild vom Schönbergturm Pfullingen, Stempel "Pfullingen 1906 - 2006 100 Jahre Schönbergturm"

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Theodor Fischer

Theodor Fischer

Theodor Fischer war ein deutscher Architekt und bedeutender Stadtplaner von der Jahrhundertwende bis in die 1920er Jahre

Ein Motto Theodor Fischers war:
" Alles, was die Umgebung liefert, soll nicht verwischt, sondern ausgebildet und gesteigert werden".

Sein Leben

Theodor Fischer studierte nach dem Abitur am humanistischen Gymnasium ab 1880 bis 1885 Architektur in München. Er war ein Schüler von Friedrich von Thiersch, wandte sich aber bald von dem von Thiersch gelehrten Historismus ab und verließ die Hochschule ohne Diplom.
Zunächst arbeitete er 1886 bis 1889 im Baubüro des Reichstags für Paul Wallot in Berlin. An eine Bürogemeinschaft mit dem Dresdner Architekten Richard Reuter 1889 bis 1892 schloss sich eine Zusammenarbeit mit Gabriel von Seidl in München an.
1893 wurde er Vorstand des Münchner Stadterweiterungsreferats (bis 1901). In dieser Position stellte er einen Generalbebauungsplan für München auf, der bis zum Zweiten Weltkrieg verbindlich galt und die Staffelbauordnung, die bis Anfang der 1990er Jahre akzeptiert wurde. 1901 bis 1908 folgte er einem Ruf an die Universität Stuttgart als Professor für Bauentwürfe einschließlich Städteanlage. Er war Mitbegründer der "Stuttgarter Schule".
1908 erhielt Fischer einen Ruf als Professor für Baukunst an die TU München (Aufnahme der Lehrtätigkeit 1909).
Im gleichen Jahr verlieh ihm die Universität Jena den Titel "Dr. h.c.". 1919 wurde er Mitglied der Berliner Akademie der Bildenden Künste.
1928 emeritiert Fischer.

Fischer starb 1938 nach langer Krankheit in München. Er war verheiratet und hatte einen Sohn und eine Tochter.

Deutscher Werkbund

Fischer ist Mitbegründer und 1. Vorsitzender des Deutschen Werkbundes (1907) sowie Mitglied der deutschen Gartenstadtgesellschaft. Er ist bekannt für seinen eigenen Stil zwischen Historismus und Jugendstil, die er beide als alleinige Grundlage für das Entwerfen ablehnte: Er versuchte stets mit den Begebenheiten vor Ort zu arbeiten und sich in die regionalen Besonderheiten zu vertiefen. Die sozialen Auswirkungen seiner Ideen und Pläne auf die zukünftigen Bewohner und Nutzer waren ihm wichtig.

Fischer beherrschte die modernen Techniken der Baukunst, nahm aber zugleich Rücksicht auf die Umgebung des Bauwerks und kümmerte sich außen wie innen um jedes Detail, so als stecke darin der höhere Sinn und nicht - wie böse Zungen behaupten - der Teufel.

Neben vielen Bauten im Freistaat zählen zu seinen wichtigsten Gebäuden außerhalb Bayerns:

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